Der Verein

Im Vorfeld der Abstimmung über die fürstliche Verfassungsinitiative und die Volksinitiative für Verfassungsfrieden (2003) bildeten sich verschiedene dem fürstlichen Verfassungsvorschlag gegenüber kritische Gruppierungen. Diese stellten sich gegen diesen Vorschlag, weil er dem Fürsten zu viel Macht einräumen würde. Mit seiner Abstimmungskampagne, die in erster Linie darauf abzielte, die Angst im Volk zu schüren, gelang es dem Fürsten, das Volk dazu zu bringen, seine Verfassungsinitiative anzunehmen. Seither gibt die neue Verfassung dem Monarchen das Recht, alle drei Staatsgewalten zu beherrschen, ohne dafür zur Verantwortung gezogen werden zu können.

Nach der Volksabstimmung vom 16. März 2003 bestand in weiten Kreisen der Wunsch, die Bemühungen um mehr Demokratie fortzusetzen. Die aus diesem Bedürfnis heraus entstandenen Vereine  Arbeitskreis Demokratie und Monarchie und der Verein zur Stärkung der Volksrechte fusionierten im Juni 2009 zum Verein Demokratiebewegung in Liechtenstein, um künftig die gemeinsamen Ressourcen besser nutzen zu können. Die Frauen in guter Verfassung ergänzen die Bemühungen um mehr Demokratie.

Der Verein bezweckt die Stärkung der Demokratie in Liechtenstein. Er ist parteipolitisch und konfessionell neutral.

Der Verein setzt sich ein für die Stärkung der Volksrechte, der demokratischen Institutionen, des Rechtsstaats und der politischen Selbstverantwortung. Er will das Demokratieverständnis und eine sachliche politische Auseinandersetzung fördern.

Dem Verein geht es darum, die verlorenen Volksrechte zurück zu gewinnen und  sich für einen Ausbau der demokratischen Rechte einzusetzen. Dieses Ziel soll in erster Linie durch Öffentlichkeitsarbeit und politische Aktionen erreicht werden.

 

Vereinsvorstand:

  • Eberle German (Vorsitzender)
  • Fausch Marco
  • Johann Ott

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